Touristische Attraktionen

 


 

 

Für die Touristen, die unsere Stadt auf Durchreise besuchen, schlagen wir „Stettin im Überblick” vor – eine Route, die durch die charakteristischsten und sehenswertesten Winkel der Stadt führt.

Personen, welche mit dem Zug nach Stettin kommen, können die Stadtbesichtigung am Hauptbahnhof (1) beginnen und von hier ab ul. Dworcowa (Bahnhofstrasse) hoch gehen.
Rechts ist das rote Postgebäude (2). Den großen Tobrucki Platz überquerend ist auf der rechten Seite ein Denkmal, einen Brunnen mit Anker, und auf der linken Seite das Gebäude des Neuen Rathauses. Einst war es der Stadtratsitz heutzutage wurde das Gebäude an Seewirtschaftanstalten übergeben. Rechts, auf der anderen Straßenseite ist das historische Gebäude der Herzoglichen Bibliothek und daneben von der Seite von ul. Rybacka das imposante Gebäude der Pommerschen Medizinakademie. Weiter ul. Dworcowa entlang gehend, gelangen wir zum Stadtzentrum.
Unterwegs kommen wir an dem charakteristischen Rundbau, dem verglasten Gebäude vorbei, in welchem das Zentrum für Touristeninformation (3) seinen Sitz hat. Es lohnt einen Besuch um Stadtführer, Stadtpläne, Postkarten, Souvenirs zu besorgen oder wenn zusätzliche Auskunft bzw. Hilfe gebraucht wird.

An der ersten Kreuzung ist  auf der linken Seite eines von zwei erhaltenen Einfahrtstoren des alten Stettins, das Hafentor (auch Berliner Tor genannt)zu sehen. Dieses schön erhaltene alte Bauwerk bleibt hinter uns, und es geht die ul. Wyszyńskiego herunter. Auf halbem Weg ist die Laufbrücke, über  die andere Straßenseite erreicht werden kann. Dort ist auch die St.Jakob-Erzbischofsbasilika (4). Die monumentale Kathedrale wurde während des II. Weltkriegs zerstört. Nach dem Wiederaufbau erinnert das Gebäude an das ursprüngliche aus dem 15. Jh.

An die Basilika grenzt Orła Białego Platz (Weissadlerplatz) (5), auf dem der barocke Adlerbrunnen steht. Direkt am Platz steht auch das barocke Palais unter dem Globus. Weiter führt die Route die ul. Grodzka entlang bis zum gelbroten Gebäude, dem Loitzenhof (hier befindet sich das Gymnasium für Bildende Künste). Von dort geht ein  Fußpfad weiter in  Richtung des Hotels „Arkona” und es wird links abgebogen, um zur „neuen Altstadt“ zu gelangen. Das gotische Gebäude hier ist das Alte Rathaus (6), welches an das Nationalmuseum zur Verfügung übergeben wurde. Hier befindet sich die Museumsabteilung für Stadtgeschichte. Die Rathauskeller sind auch zugänglich. Sie wurden zu gastronomischen Zwecken (des Restaurants U Wyszaka) umgebaut. Das Rathaus ist das einzige erhaltene Gebäude in der Stettiner Altstadt. Die übrigen Gebäude wurden  in einer nur teilweise an die ursprüngliche anknüpfenden Form wiederaufgebaut. es ist trotzdem empfehlenswert, diese engen Gassen an der Oder durchzuqueren.

Von der Altstadt trennen uns nur wenige Schritte von dem Schloss der Pommerschen Herzoge (7). Um dorthin zu kommen, müß wieder das Hotel „Arkona” passiert werden, um in die enge ul. Kurkowa einzubiegen und man befindet sich schon zu Füssen des Schlosses. Die Treppe führt  zum großen Schlosshof. Im Hof steht eine Bühne, auf der zahlreiche Kulturveranstaltungen an Sommertagen stattfinden. Hier kann man sich auf eine Bank hinsetzen und den Uhrturm aus dem 16. Jh. bewundern. Im Schloss befinden sich u.a. Opera, Operette, Konzertsaal, Standesamt, Krypta mit Sarkophagen, Theater „Krypta”, Schlossrestaurant, Marschallamtverwaltung, Cafe „Na Koncu Korytarza”.
Ein Schlossteil kann besichtigt werden (z.B. Sarkophagen der Herzoge oder Glockenturm mit der Aussichtsterrasse). Der Glockenturm befindet sich im Münzenhof (Museumshof), zu dem der Weg über den Durchgang im westlichen Schlossflügel führt. Sie kommen hier direkt am Zentrum für Kultur- und Touristeninformation heraus. Der Eingang in den Glockenturm befindet sich auf der rechten Seite. Sie konnen über das Ausgangstor (neben Touristeninformation) an den Professorenhäuschen vorbeigehen. Es waren ursprünglich Häuser der Lehrer vom Marienkolleg, heutzutage sind es Wohnhäuser. Nach Professorenhäuschen kommt die andere Seite der Strasse Trasa Zamkowa. So gelangt man  zur St. Peter und Paul Kirche (9). Von dort wird  die ul. Małopolska herunter gegangen und die Hakenterrasse erreicht. Diese Wallanlage kann ruhig als Visitenkarte der Stadt und das repräsentativste Ort in Stettin bezeichnet werden. Es sind schön grün bepflanzte Terrassen, welche zur Oder absteigen.
Ein Spaziergang entlang der Wallanlage gehört zu den Hauptattraktionen der Stadt. Während des Spaziergangs können Sie außer dem Hafenpanorama auch die historischen Gebäude bewundern: Seefahrtsakademie (11), Seemuseum und Modernes Theater (12) sowie das Westpommersche Wojewodschaftsamt (13). Hier kann man sich auf einer Bank oder in einem Restaurant hinsetzen. Man kann auch die Treppe  zur Oder absteigen, um den Spaziergang entlang der Oder fortzusetzen. Die Hakenterrasse ist ein populärer Treffort der Stettiner, besonders im Sommer. In der Sommersaison werden hier unterschiedliche Veranstaltungen, Konzerte, Seetage organisiert.

Stettin gilt als eine grüne Stadt. Wenn wir die Wallanlage zwischen dem Modernen Theater und dem Wojewodschaftsamt verlassen, kommen Sie zum Żeromski-Park (15). Auf der linken Seite steht das Adam-Mickiewicz-Denkmal (14). Personen, die Lust haben, sich im Grünen zu erholen, können im Park länger bleiben. Hier wurden 177 Sorten Bäume und Sträucher angesiedelt. Die Route biegt nach links ab. Ulica Starzyńskiego entlang kommen wir zum Platz, auf dem seit kurzem das Denkmal des „Freiheitsengels” steht. Die Figur erinnert an die Geschehnisse vom Dezember 1970 (blutig niedergeschlagene Proteste Stettiner Werftarbeiter). Wenn Sie sich mit dem Rücken zum Denkmal stellen, können Sie eine weitere Perle der Stettiner Architektur bewundern: das Königstor (16). In dem Torgebäude befinden sich das Restaurant und Pub „Brama Jazz Cafe”.

Sie befinden sich auf dem Żołnierza Platz. Der Weg führt uns auf die andere Straßenseite und biegt nach rechts ab. Wir kommen zu einem Komplex klassizistischer Gebäude. In einem von ihnen hat die Nationalmuseumsgalerie ihren Sitz (18). Von dort ist es empfehlenswert, entlang der Aleja Jana Pawła II, genannt Brunnenallee spazieren zu gehen. Sie führt in ihrem ersten Abschnitt über Lotników Platz. Mitten auf dem Platz steht ein Denkmal eines mittelalterlichen Kriegers auf dem Pferd, das Colleoni-Deknmal (19). Sie nähern sich dem Ende der Route. Es bleibt nur noch der Spaziergang entlang der Aleja Jana Pawła II. Im Sommer stehen hier zahlreiche Cafes, in welchen man sich beim Brunnengeräusch erholen kann.
Weiter überquert die Allee den sterneförmigen Grunwaldzki Platz (20). An warmen Tagen treffen sich hier die Schachspieler. Auf der linken Seite steht das restaurierte Gebäude des Rektorats der Stettiner Universität.
Aleja Jana PawłaII  führt direkt zum Gebäude der Stadtverwaltung vom Jahr 1927 (21). Im linken Gebäudeflügel befindet sich die Stettiner Philharmonie.

Durch das Tor, welches die beiden Teile des Gebäudes verbindet, kommen Sie auf die Jasne Błonia (22), eine riesige Promenade, umgeben mit hundertjährigen Platanen, auf der Promenade befinden sich zwei Denkmale:Papst Johannes Paul II. (23) und Polnischen Kämpfe (24) – drei monumentale Adler symbolisieren drei Generationen der Polen). Hier endet die Wanderung durch Stettin. Jasne Błonia führt in den größten Park in der Stadt, den Kasprowicz-Park mit Rusałka See (25) und dem Sommertheater über.